supported by SKZ Das Kunststoff-Zentrum





Warum braucht die Kunststoffbranche Fachpersonal?
Carl Fruth (FIT AG)
„Eine stabile Basis. Und das ist eine fundierte Ausbildung.“
Weiterbildung in der additiven Fertigung braucht vor allem Offenheit, Vorstellungskraft und Lernbereitschaft. Entscheidend ist eine fundierte, praxisnahe Basis, kombiniert mit der Bereitschaft, Fehler zu machen, daraus zu lernen und sich immer wieder neu auszurichten.
René Stöcklein (Wieland Electric)
„Und ich bin jemand, der intrinsisch motiviert ist, Innovation nicht nur passiv zu erleben, sondern sie aktiv mitzugestalten.“
René hat selbst die Weiterbildung gestartet, weil er „mit der Zeit gehen“ und Innovation in der additiven Fertigung aktiv mitgestalten will. Als besonders wertvoll beschreibt er den breiten Überblick über Verfahren und den Aufbau eines Netzwerks in die Branche.
Jens Butzke, Ph.D. (FLIPoQ)
„Da gilt es einfach, Menschen dafür zu begeistern und auszubilden.“
Weg vom Hobby-Image, hin zu industriellen Anwendungen mit neuen Materialien und echten Turnkey-Lösungen.
Irene Skibinski (VDMA)
„Und deswegen ist es wichtig, dass wir als Gesellschaft, dass wir als Industrie und dass wir als Politik in diese Zukunftsthemen investieren.“
Beim Thema Weiterbildung betont sie: Gerade in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten muss man in Zukunftsthemen investieren, damit genügend Fachkräfte aufgebaut werden und der Industrie-Transfer gelingt.
Ender Murat Ferat (KraussMaffei)
„Da braucht man auch viel Wissen oder auch viel Erfahrung damit.“
Großformat-FDM bei KraussMaffei funktioniert nur mit fundiertem Know-how: Materialien, Geometrien und Druckstrategien müssen verstanden und validiert werden.
Ingrid Prestien (CIPRES GmbH)
„Ich würde mir sehr wünschen, dass so wie bei Mechatroniker auch in der additiven Fertigung eine Ausbildung gäbe.“
Es gibt zu wenig echte Angebote; AM ist oft nur „Nebenfach“. Sie wünscht sich eine richtige Ausbildung in additiver Fertigung, damit qualifizierte Leute direkt an der Maschine stehen und wissen, was sie tun.